Hinterbrand gehörte zu den jüngeren Siedlungen und ist erst im 16 Jahrhundert als Brandsiedlung, wie dies aus dem Ortsnamen herausgelesen werden kann, entstanden.
Die Gründung erfolgte von Adelmannsfelden aus, in deren Herrschaft der Weiler bis 1802 verblieb. 1625 wird der Ort noch <<Im Brand>> genannt und bestand aus 2 Hofstellen. Die heutige Nennung 1662 zum erstenmal verzeichnet. Nach der Oberamtsbeschreibung von Ellwangen ist 1723 auch ein Vorderbrand verzeichnet, das man sich aber nicht so weit vom Mutterort vorstellen muss und welches mit der zeit in Hinterbrand aufgegangen sein wird. Die geschichtliche Entwicklung von hinterbrand verlief parallel zu den anderen Orten innerhalb der heutigen Gemeinde, die dem Einflußbreich von Adelmannsfelden unterstanden. So wurde auch Hinterbrand nach 1737 unter den erben der Vohensteiner aufgeteilt, was dazu führte, dass von 5 Hofstellen die 7 Familien bis 1802 innehatten, 2/7 den <<von Gültigen>> und 5/7 den <<von Onz>> zustanden.
Diese 5 Hofstellen waren 1812 unter den Familien Josef Pfitzer, Johannes Blümle, Melchior Pfitzer, Xaver Ziegler, Domenikus Salat, Jerg Fuchs und Ignaz Blümle aufgeteilt. Vor allem durch Zuheirat und weniger durch Kauf lassen sich im 19. Jahrhundert dann noch zusätzlich die Familiennamen Rief, Schurr, Schips, Druckenmüller, May, Lenz, Klopfer, Schwarz, Bauer und Schühle nachweisen.