Morbus Crohn Neuigkeiten

 

Gen für Darmerkrankung Morbus Crohn entdeckt
21.05.2001 (MD-Verlag)

Forscher in den USA und in Europa haben unabhängig voneinander ein Gen entdeckt, welches für den Ausbruch der Darmerkrankung Morbus Crohn mitverantwortlich sein soll. Das so genannte Gen Nod2 befindet sich auf dem Chromosom 16 des Menschen, schreiben die Autoren in der aktuellen Ausgabe der britischen Fachzeitschrift 'Nature' (Bd.411, Nr.6387).

An Morbus Crohn leiden vor allem junge Erwachsene. Die Krankheit habe sich in den vergangenen 50 Jahren stark verbreitet, so dass nun in den westlichen Ländern einer von tausend Menschen betroffen sei, heißt es in dem Beitrag. Den Grund für die Zunahme der Erkrankung sehen die Wissenschaftler in Umwelteinflüssen und einem veränderten Lebensstil. Etwa 80 000 Menschen in Deutschland sollen an der chronischen Entzündung der Darmschleimhaut mit starken Durchfällen, Bauchkrämpfen und allgemeiner Körperschwäche leiden. Nach Angaben der Forscher reagiert das Immunsystem der Patienten verstärkt auf Verdauungs-Bakterien, die im Darm aller Menschen leben. Es folgt eine Überreaktion, bei der die Darmschleimhaut angegriffen wird.

Das Gen Nod2 produziert bei gesunden Menschen einen Eiweißstoff, der die Immunantwort im Darm regelt. Das Gen sei bei einer Anzahl von Morbus-Crohn-Patienten verändert, schreiben die Autoren Gilles Thomas von der Klinik Saint Antoine in Paris und Gabriel Nunez von der Michigan Medical School in Ann Arbor. Durch die Mutation komme das Gleichgewicht zwischen Darm- und Verdauungsbakterien. Dies löse vermutlich die Krankheit aus.

Allerdings seien nicht alle Menschen, die das veränderte Gen besitzen auch von der Krankheit betroffen. In Frage komme deshalb eine Vielzahl von Genen. Das Nod2 auf dem Chromosom 16 sei nur das erste Gen, welches man definitiv identifizieren konnte. Schon 1996 hatten Forscher das Chromosom 16 in Zusammenhang mit Morbus Crohn gebracht. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass man eventuell die Funktion des Nod2-Enzyms reparieren kann.

 

Weihrauch

wirkt unterstützend bei:
Rheuma, Arthritis, Polyarthritis, alle Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Rückenschmerzen, Osteo arthritis, Gehirnödeme, Tumor, Schuppenflechte, Morbus Crohn, Darmentzündungen, Asthma.

Keine ayurvedische Pflanze wurde so genau untersucht, wie Weihrauch oder Olibanum. Wie Boswellia wirkt, ist noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, aber dass es wirkt ist bestätigt. Man vermutet, dass die Boswelliasäuren, bestimmte pentazyklische Triterpenoide, deren Derivate und 3-Acetyl-ß-Boswelliasäure in ihrem Verbund die antibakterielle, antirheumatische und antitumorale Wirkung haben. In Indien, besonders in Jammu, und in Deutschland haben die Studien gezeigt, dass Weihrauch entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt (stärker als z.B. Aspirin, Motrin, Celebrex usw.). Es ist daher eine Alternative zu den üblichen Schmerzmitteln und Antirheumatikum. Andere Tests haben ergeben, dass Weihrauch nicht toxisch ist. Dies lässt die Industrieländer aufatmen, denn bei uns sind rheumatische Beschweden zur epidemischen Volkskrankheit geworden. In Indien ist Weihrauch ein altes volksmedizinisches Heilmittel gegen Rheumaleiden. Neuere Untersuchungen, unter anderem vom Mannheimer Klinikum, zeigten Erfolge bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Morbus Crohn, Bauchkrämpfen und Durchfällen, aber auch bei Nesselsucht, Schuppenflechte, Tumoren, Gehirnödemen, Asthma und Hepatitis. Die „Medical Tribune“ schreibt, dass die Boswelliasäuren die Bildung von Interleukinen unterdrücken. Interleukine fördern die Entzündung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Der Münchner Neurologe Dr. Winking bestätigt die Tatsache, dass Boswelliasäuren lipophil sind, die Blut-Hirnschranke durchdringen und so Entzündungen und vorhandene Gehirnödeme zum Abschwellen bringen können. Aus der Abteilung Pharmakologie der Universität Bochum werden Erfolge in derKrebsbehandlung gemeldet. Professor T. Simmet spricht von einer deutlichen Hemmung des Tumorzellenwachstums, einem medikamentösen Eingriff in den Tumorstoffwechsel und sogar von einem Tumorzellenabbau, auch bei Gehirntumorpatienten. Dabei verschwanden die Kopfschmerzen und Lähmungen. Sowohl im Anfangs- wie auch im forgeschrittenen Stadium waren erstaunlich gute Ergebnisse zu verzeichnen. Boswellia verbessert das Allgemeinbefinden und kann auch vorbeugend eingenommen werden. Auch die Basler Universitätsklinik empfiehlt Weihrauch als Arzneimittel. Weihrauch ist eine nebenwirkungsarme Behandlung, denn nur selten tritt leichter Brechreiz und Erbrechen auf und somit eröffnet das Olibanum-Harz neue Therapiemöglichkeiten.

Krankheiten, die bis jetzt mit Weihrauch erfolgreich behandelt wurden:
-Rheumatoide Arthritis (Rheuma)
-Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Cr. und Colitis Ulc.
-Chronisches Asthma
-Hirntumore
-Psoriasis
-Schuppenflechte / Neorodermitis
-Multiples Sklerose
-Allergische Rhinitis - Conjunctivitis
-Und andere chronische Entzündungen

 

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